Das richtige Webhosting finden für deine WordPress-Website

Du willst deine WordPress-Website erstellen (lassen) oder umziehen und bist unsicher, für welches Webhosting du dich entscheiden sollst? Oder weisst vielleicht gar nicht, was ein Webhosting überhaupt ist? Nach dem Lesen dieses Blogartikels wirst du auf jeden Fall wissen, worauf zu achten ist und was du für deine eigene WordPress-Website benötigst.

Webhosting: was ist das?

Jede Website im Internet benötigt ein Webhosting. Ohne Webhosting keine Website. Das zur Verfügung stellen von Speicherplatz (Webspace) für eine Website bezeichnet man also als Webhosting.

Ich mache gerne den Vergleich mit einem PDF, welches auf deinem PC liegt. Hierbei wäre WordPress das PDF, dein PC der Server und die Festplatte mit dem Speicherplatz das Webhosting.

Damit die Seiten deiner WordPress-Website im Internet also aufgerufen werden können, benötigst du Speicherplatz (Webspace) auf einem Server, was man Webhosting nennt.

Die richtige Domain für deine Website

Ein Webhosting allein bringt dir noch nichts, du benötigst für deine Website auch die passende Domain.

Wenn du wissen möchtest, was eine Domain ist und wie du die perfekte Domain findest, lies am besten meinen Blogartikel: Die richtige Domain finden als Expertin – so klappt es.

Auf dem Bild sieht man ein MacBook auf einem Tisch liegen, während eine Person darauf tippt.

Was sollte dein*e Webhoster*in anbieten?

Um WordPress auf deinem Webspace zu installieren und damit arbeiten zu können, reichen schon wenige Anforderungen. Folgende Punkte sind meiner Meinung nach aber ein Must-have und sollten nicht vernachlässigt werden.

Werden diese Services beim Webhosting angeboten?

  • Serverstandort in Europa
  • SSD Hosting
  • Mindestens eine Datenbank kann angelegt und verwaltet werden
  • FTP-Zugang kann angelegt werden
  • Mindestens eine E-Mail-Adresse im Format @deineDomain kann angelegt werden (hier ggf. mit dem Domain-Provider abgleichen, sollte sich dieser unterscheiden vom Webhosting)
  • SSL-Zertifikat ist inkludiert oder kann dazu gebucht werden
  • Kund*innen-Login auf dem Server ist vorhanden
  • Automatische Backups (Sicherungen) werden angeboten
  • Support wird sowohl per Telefon, als auch per E-Mail und/oder Chat von Mo – So angeboten
  • Up- und Downgrade von Speicherplatz jederzeit innerhalb von 24 Std. möglich

WordPress selbst benötigt eigentlich nur die aktuelle PHP Version, eine Datenbank, Speicherplatz und eine Domain.

Da ich aber davon ausgehe, dass dein Business mit dir mitwachsen wird, solltest du dich von Anfang an für den richtigen Webhoster entscheiden. Vor allem im Hinblick darauf, dass sich die Preise der verschiedenen grossen Anbieter*innen nicht wesentlich unterscheiden.

Wie viel Speicherplatz sollte dein Webhosting enthalten?

Für die meisten Websites reichen 10 GB Speicherplatz eine ganze Weile aus. Solange du jederzeit upgraden kannst, kannst du ruhig mit so einem kleinen Paket starten. Wenn du viel mit Bildern arbeitest, wie z.B. als Fotografin oder Reise-Bloggerin, achte von Anfang an auf ein Paket mit genügend Speicherplatz und der Option, diesen jederzeit erweitern zu können.

Videos solltest du nie auf deinem Webspace hosten, sondern auf einer speziell dafür ausgelegten Plattform wie YouTube oder Vimeo Affiliatelink. Von dort aus werden diese dann in deine Website eingebunden. Das verbraucht den Speicherplatz deiner Website also nicht.

Auf dem Bild sieht man eine weiblich gelesene Person, die einen Foto-Blog auf ihrem iMac anschaut und ein Foto in der Hand hält.Öko-Strom und Nachhaltigkeit

Wenn dir ein ökologisch nachhaltiges Business genauso wichtig ist wie mir, wird es dich bestimmt interessieren, ob der oder die Anbieter*in deiner Wahl die Server und Infrastruktur auf grünem Strom basierend anbietet. Sollte diese Information nicht direkt auf deren Angebotsseiten ersichtlich sein, gehe im Zweifelsfall davon aus, dass es kein nachhaltiger Strom ist oder frage direkt nach.

Stromverbrauch und CO₂-Fussabdruck

Jeder Klick, jede Suche, alles im Internet verbraucht Strom und verursacht CO₂. So ist es natürlich auch mit Servern und deiner Website. Ob dein Webhosting-Anbieter in einem Land seinen Sitz hat, das eher ein mildes Klima aufweist und dadurch weniger Klimaanlagen und Lüfter für das Kühlen der Server nutzen muss oder ob er in einem Land mit hohen Temperaturen sitzt, macht einen Unterschied.

Von den Hardware-Komponenten des Servers, über eingesetzte Software, bis hin zur Ladezeit deiner Website, beeinflusst die Wahl deines Webhostings ebenso, wie nachhaltig oder eben Ressourcen verbrauchend dein Business im Netz ist.

Dieses Thema hat einen eigenen Blogartikel verdient und würde hier den Rahmen sprengen, aber bei der Auswahl des richtigen Angebotes weisst du jetzt schon mal, auf was du achten kannst.

Gutes vs. schlechtes Webhosting

Wie überall, gibt es auch hier gute Angebote und weniger gute. Professionelle Anbieter*innen werden dir auf jeden Fall gerne beratend zur Seite stehen, wenn du dich an den Support wendest bei Fragen oder Unsicherheiten.

Meine persönliche Empfehlung

Ich persönlich kann dir hier das Webhosting-Angebot von Webgo Affiliatelink empfehlen. Webgo ist sowohl Webhosting-Anbieter*in, als auch Domain-Registrant*in. Was die Verwaltung deiner zukünftigen Website direkt einfacher gestaltet.

Alles halb so wild

Diese ganzen technischen Dinge können zunächst ziemlich überfordernd wirken, aber keine Panik. Du weisst jetzt, was Webhosting ist und dass du es für deine Website brauchst. Du hast die wichtigsten Eckdaten von mir an die Hand bekommen und kannst im Zweifelsfall direkt nachfragen und auch gleich den Support und deren Antwortzeiten testen ;-). Hinterlasse gerne auch einen Kommentar, wenn du noch offene Fragen hast, ich helfe dir dann weiter.

Übrigens biete ich selbst Webhosting an, aber exklusiv für meine Kundinnen aus meinen 1:1-Website-Projekten, meinem WordPress-Website-Online-Kurs "Create Your Website" oder der Business-Academy. Als meine Kundin brauchst du dir über dieses Thema also gar nicht erst den Kopf zu zerbrechen.

Ciao, a presto!
 
Mary

Hey! Schön, dass du meinen Blog liest!

Hi, schön dich hier zu sehen! Ich bin Mary Mattiolo, Webdesignerin und Business- und Technik-Mentorin für Expertinnen & FINTA*. Mein Schwerpunkt liegt auf wertebasierten, skalierbaren und automatisierten Online-Unternehmen, damit Selbstständige mehr Zeit und Geld für ihr Business und Leben haben.

Die richtige Domain finden als Expert*in – so klappt es

Die richtige Domain finden, ist gar nicht so leicht. Egal, ob meine Kundinnen ein 1:1-Webdesign oder meinen WordPress-Online-Kurs buchen, meist steht am Anfang die Frage, wie sie denn die richtige Domain auswählen. In diesem Blogartikel gebe ich dir meine Best Practice mit, damit du von Anfang an die perfekte Domain für deine Website findest.

Die Wahl des richtigen Domain-Namens kann schon mal für Verwirrung sorgen. Schliesslich soll dich deine Domain bestmöglich repräsentieren, deine Zielgruppe ansprechen, evtl. noch vermitteln, worum es auf deiner Website geht usw.

Angebots- oder Produktmarke

Als Erstes solltest du dich fragen, ob du als Personal Brand auftreten und bekannt werden willst oder unter dem Namen deines Angebots. Ist dein Angebot oder Produkt bereits bekannt, ist es in vielen Fällen hilfreich, deine Angebotsmarke als Domain zu registrieren. Wenn also dein Produkt im Mittelpunkt stehen soll und nicht du persönlich, bietet sich eine Angebots- oder Produktmarke an.

Bekannte Beispiele hierfür sind z.B.:

  • Apple
  • McDonald’s
  • Weight Watchers

Hier kannst du schauen, ob sich eine passende Wortkombination ergibt, die z.B. den Nutzen des Produktes bereits enthält. Wenn du "McFit" hörst, assoziierst du wahrscheinlich schnell "Fitness" damit, oder? Und vielleicht sogar noch, erschwingliche Preise.

Personenmarke

Wenn du als Person bekannt werden möchtest, auch weil du vielleicht erst am Anfang deines Business stehst oder verschiedene Angebote hast und dir nicht sicher bist, in Zukunft doch noch die Branche zu wechseln, empfiehlt sich dein Name als Domain. Bekannte erfolgreiche Beispiele hierfür sind:

  • Marie Forleo
  • Amy Porterfield
  • Beyoncé

Wie du siehst, habe ich mich ebenfalls für meinen Namen entschieden (www.MaryMattiolo.com). In den allermeisten Fällen rate ich meinen Kund*innen ebenfalls dazu. Der grosse Vorteil hierbei ist, dass deine Domain immer passend bleibt, auch wenn sich dein Angebot in Zukunft verändern sollte. Deine Kund*innen sehen so auch sofort, wer hinter der Website steht und vertrauen einem Namen ggf. schneller als einer unbekannten Produktmarke.

Arbeitest du global oder regional?

Je nachdem, ob du ausschliesslich vor Ort oder in einer bestimmten Region arbeitest oder Kund*innen aus einem breiteren Einzugsgebiet, vielleicht sogar weltweit, hast, bieten sich verschiedene Domain-Zusätze an. Nehmen wir an, du arbeitest als Yoga-Lehrer*in ausschliesslich vor Ort in Hamburg, könnte eine sinnvolle Ergänzung in deiner Domain der Zusatz "Hamburg" sein: www.Yoga-Studio-Hamburg.de

Länderspezifische Domain-Endungen

Ebenfalls kannst du in deine Überlegungen miteinfliessen lassen, für welchen Markt du dein Angebot zur Verfügung stellst. Hast du, wie im Beispiel oben, eine Zielgruppe, die vorwiegend regional angesprochen wird, ist eine Länderendung wie .de, .at., .ch usw. sinnvoll. Somit sehen deine potenziellen Kund*innen sofort, dass sich dein Angebot an sie richtet.

Arbeitest du hingegen über mehrere Länder hinweg, kann eine .com-Endung sinnvoller sein. Du sprichst damit eine Zielgruppe an, bei der es nicht in erster Linie darauf ankommt, ob du vor Ort ansässig bist oder beispielsweise ortsunabhängig arbeitest.

Kreative Domain-Endungen

Mittlerweile gibt es ganz viele unterschiedliche Domain-Endungen wie: .courses, .club, .shop, .art … diese können infrage kommen, wenn deine gewünschte Domain bereits besetzt ist und du z.B. in einer speziellen Nische arbeitest.

Diese sind meist etwas bis viel teurer als Endungen wie: .de, .at, .ch …

Sonderzeichen und Umlaute

Eine Domain darf nur aus Buchstaben und Zahlen bestehen. Das einzig zulässige Sonderzeichen ist der Bindestrich. Umlaute wie ä, ö, ü … dürfen zwar mittlerweile ebenfalls verwendet werden, davon rate ich jedoch entschieden ab. Einerseits aus praktischen Gründen, denn die meisten Menschen haben sich unterdessen daran gewöhnt, Umlaute auszuschreiben – statt ä = ae, ö =oe, ü = ue … – und könnten dadurch die falsche Domain eintippen. Und andererseits, weil Umlaute in E-Mail-Adressen immer noch von vielen E-Mail-Programmen nicht richtig interpretiert werden können und es so immer wieder zu Fehlern kommt.

Würde deine Domain also beispielsweise www.Kräuerladen-Berlin.de heissen, würde eine E-Mail-Adresse so lauten: kontakt@kraeuterladen-berlin.de (damit es nicht zur Fehler in älteren E-Mail-Programmen kommt). Das führt nur zu Verwirrung bei deinen Kund*innen und empfiehlt sich daher nicht.

Mit oder ohne Bindestrich?

Hier gibt es meiner Meinung nach keinen Vor- oder Nachteil. Bedenke einfach, dass du beim Aussprechen deiner Domain einen allfälligen Bindestrich mit nennen musst. Das kann manchmal etwas strange klingen, weil der Bindestrich oft als "Minus" genannt wird. Stell dir vor, deine Domain würde lauten: www.positivesMINUSmindset.com

Zusammengefasst lässt sich folgendes über die richtige Domainwahl sagen

  1. Entscheide dich, ob du selbst oder dein Angebot/Produkt im Mittelpunkt stehen soll – grösstmögliche Flexibilität hast du immer mit deinem Namen.
  2. Frage dich, welche Zielgruppe du hauptsächlich ansprechen willst – regionale, länderspezifische, internationale … und wähle dann die entsprechende Domain-Endung aus (.com, .de, .at, .ch, usw.).
  3. Ist eine kreative Domain-Endung wie .courses oder .shop etc. für dich sinnvoll?
  4. Verzichte auf Umlaute, abgesehen von Bindestrichen, wenn notwendig.
  5. Sichere dir optimalerweise alle Schreibweisen: mit und ohne Bindestrich und ggf. auch Domain-Endungen. Wenn du dich beispielsweise für eine .de-Domain entscheidest, kannst du dir ebenfalls die .com-Domain sichern und umleiten lassen auf deine Haupt-Domain. So gehst du sicher, dass nicht plötzlich ein*e Mitbewerber*in die andere Variante deiner Domain registriert und es im doofsten Fall zu Verwechslungen kommt oder dass sich eine Person vertippt und bei der Konkurrenz landet.

Du kannst hier prüfen, ob deine gewünschte Domain noch verfügbar ist: https://www.eurodns.com Affiliatelink. Alle Domain-Registranten, also alle Anbieter*innen, die es dir ermöglichen, eine Domain zu registrieren, bieten dir ebenfalls an, zu prüfen, ob deine Wunschdomain noch frei ist. Achte aber darauf, dass nicht alle Domain-Registranten alle Domain-Endungen anbieten.

Ich empfehle gerne Webgo Affiliatelink als Domain-Registrant und Webhoster. Wenn du meinen Link zu Webgo nutzt, kommst du direkt zum Profi-Paket, inkl.:

  • 6 kostenlosen Domains (.de, .com, .net, .org, .biz, .info, .eu oder .at) weitere Domains jederzeit zubuchbar
  • 50 GB SSD Webspace
  • 512 MB RAM
  • Kostenlosem SSL-Zertifikat
  • 100 E-Mail-Adressen
  • 50 Datenbanken
  • u. v. m.

Das meiner Meinung nach beste Preis-Leistungs-Paket dort und uneingeschränkt von mir zu empfehlen.

Hast du noch Fragen zur Wahl der richtigen Domain für deine Website? Dann hinterlasse mir einfach einen Kommentar.

Ciao, a presto!
 
Mary

Hey! Schön, dass du meinen Blog liest!

Hi, schön dich hier zu sehen! Ich bin Mary Mattiolo, Webdesignerin und Business- und Technik-Mentorin für Expertinnen & FINTA*. Mein Schwerpunkt liegt auf wertebasierten, skalierbaren und automatisierten Online-Unternehmen, damit Selbstständige mehr Zeit und Geld für ihr Business und Leben haben.